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Angeklopft bei Leon Engler
Leon Engler ist nicht nur Autor eines Romans und Psychologe, sondern auch Dozent für Psychologie sowie literarisches Schreiben. Er schreibt dabei zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kurzgeschichten. Wir sprechen über seine Arbeit als Psychologe, seinen Lebenshunger und seinen Roman Botanik des Wahnsinns, der 2025 im Dumont Verlag erschienen ist. Ein Interview.
Angeklopft bei Daniela Dröscher
Der Körper stets im Mittelpunkt: Daniela Dröschers autofiktionaler Roman Lügen über meine Mutter erzählt von dem Abwerten des Körpers durch den eigenen Ehemann, von Demütigungen, unzähligen Gewichtskontrollen und dem Versuch eines Ausbruchs aus der patriarchalen Ehe. In Junge Frau mit Katze schreibt Dröscher offen über und zu jenen Menschen, deren eigene Körper plötzlich zum Feind – und Ängste und selbsternannte Diagnosen alltägliche Begleiter werden. Heute erzählt sie von familiären Prägungen, ihren Glaubenssätzen und ihrer Beziehung zu ihrem eigenen Körper. Ein Interview.
Da, wo ich dich sehen kann
Jasmin Schreibers neuer Roman »Da, wo ich dich sehen kann« ist ein Schlag in die Magengrube – zugleich berührend, wütend machend, erschütternd und doch auf eine tiefe Weise tröstlich. Im Zentrum steht die neunjährige Maja, die ihre Mutter Emma nach jahrelanger häuslicher Gewalt durch die Hand ihres Vaters verliert. Der Roman ist Fiktion, doch er trägt einen harten, realen Kern: Femizide sind bittere Realität – auch bei uns –, und Schreiber widmet ihr Buch einer Frau aus ihrem eigenen Umfeld, die ermordet wurde. Dieser persönliche Bezug verleiht dem Text eine Wucht, die lange nachhallt.
Der andere Arthur
Seit „Bright Long River« bin ich ein Fan von Liz Moore‘s Büchern. Daher habe ich Monate auf das Erscheinen der deutschen Übersetzung von »Der andere Arthur« hingefiebert.
Eine Ikone des Kinos: Die Autobiografie von Anthony Hopkins
Fast alle von uns kennen ihn: Anthony Hopkins. Eine Ikone des Kinos. Figuren wie Hannibal Lecter, Richard Nixon oder Richard Löwenherz haben sich ins unser Filmgedächtnis eingebrannt. Umso interessanter ist der Blick hinter diese Rollen.
Angeklopft bei Nelio Biedermann
Lange bevor es am ersten September diesen Jahres in den Regalen der Buchhandlungen stand, sprach die Literaturwelt bereits über ein Buch, dessen Cover ein weißes Pferd und einen neongelben Schriftzug zeigt. Der Titel: Lázár. Der Schweizer Autor, Nelio Biedermann, wird als neues literarisches Wunderkind betitelt und seine Geschichte mit der klassischen Familiensaga Buddenbrooks verglichen. Was hat ihn am meisten überrascht, als er seine eigene Familiengeschichte geschrieben hat? Und was hat sich seit dem Erscheinen für ihn verändert? Ein Interview.
Ein wenig Heimat
Ein Roman, der in Norddeutschland spielt – dort, wo alles ein bisschen anders ist als im Rest des Landes – und was einem erst so richtig bewusst wird, wenn man einmal weggegangen ist. Gekauft und einen Teil gelesen habe ich auch dort – für das Feeling. Nach einem Spaziergang entlang der Backsteinhäuser und und dem einen oder anderen Satz mit »Moin« am Anfang oder »..nä?« am Ende, habe ich das Buch aufgeschlagen und mich zwischen den Seiten pudelwohl gefühlt.
Der Nachbar: Ein neuer Psychothriller von Sebastian Fitzek
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an einen Fitzek-Thriller getraut. Nicht in dem Sinne »getraut«, da ich nachts nach so einer Lektüre die Festtagsbeleuchtung anmachen müsste (das schafft nur Stephen King), vielmehr da mich seine Bücher schon seit einiger Zeit immer etwas enttäuscht zurückgelassen haben.
Katabasis: Ein Abtauchen in die Hölle
Nachdem Rebecca F. Kuangs Fantasy-Erfolg »BABEL« der literarische Roman »Yellowface« folgte, der mit der Verlagsbranche abrechnete, wurde nun endlich wieder ein Projekt veröffentlicht, in dem wir in fantastische Welt tauchen konnten – zugegeben, es war eher ein untertauchen, nämlich in die Hölle.
Gott des Waldes
Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist. Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war