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Angeklopft bei Max Küng
Max Küng ist Journalist, Kolumnist und Schriftsteller. Seit Ende der 1990er-Jahre schreibt er für Das Magazin. Neben seiner journalistischen Arbeit veröffentlichte er mehrere Bücher, darunter die Romane Fremde Freunde und Supertoskana. Darin blickt Küng mit Humor und feiner Beobachtungsgabe auf Freundschaften, Beziehungen und die Kluft zwischen dem Bild, das wir nach außen zeigen, und dem Menschen dahinter. Ein Interview.
Tage am Fluss
Sara Harmsen ist eine Eigenbrötlerin wie sie im Buche steht und vereint einige Stereotype: Sie lebt zurückgezogen auf ihrem Hof am Fluss, trägt ein tiefes, dunkles Geheimnis in sich, mag nur wenige Menschen und zieht die Gesellschaft ihres Hundes Luna vor. Sofern der Wasserpegel es zulässt, fährt sie die Menschen mit ihrer Fähre von der einen auf die andere Uferseite. Der Wendepunkt folgt, als ein junger, verletzter Mann auf ihre Fähre flüchtet und sich die Drohungen der Ortsbewohner, eine Brücke auf ihrem Land bauen zu wollen, zuspitzen.
Angeklopft bei Jarka Kubsova
Jarka Kubsova war zunächst als Journalistin tätig, unter anderem für die Financial Times, den Stern und die Zeit sowie als Ghostwriterin und Co-Autorin von Sachbüchern. 2021 erschien mit Bergland ihr erster Roman, 2023 folgte Marschlande, in dem sie sich mit dem Schicksal der Bäuerin Abelke Bleken und der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert beschäftigt. Kubsovas Romane verbinden historische Stoffe mit gegenwärtigen Fragen nach weiblicher Selbstbestimmung sowie gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ihr neuer Roman Im Licht des neuen Tages erscheint am 26. August 2026 im S. Fischer Verlag. Darin führt sie ihre Beschäftigung mit weiblicher Geschichtsschreibung fort. Ein Interview. Ein Interview.
Zeit der Wespen
In »Zeit der Wespen« führt uns Alena Mornštajnová zu Bára und dem Vogelfreund. Beide Figuren haben auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam, außer: eine Vergangenheit, die noch immer schwer auf ihren Schultern lastet. Der Vogelfreund, der eigentlich Miroslav heißt und Einzelgänger ist, meidet nicht nur die Menschen, sondern zieht die Gesellschaft des Waldes und der Vögel vor. Bára, die in ihren alten Heimatort zurückgekehrt ist, sucht nach einem Weg, ihre Vergangenheit zu ändern. Alena Mornštajnová nimmt beide Schicksale und verknüpft diese auf besondere Weise miteinander.
Von hier bis zum Anfang
Was für ein überragendes Buch.
Ochsenkopf
Manch einer wagt keinen genaueren Blick hinter die Fleischtheke. Manch einer wandelt zwischen den sicheren Supermarktgängen umher, schielt zum niedrigsten Preis und greift ungehemmt zu. Doch sobald wir dieses Buch aufschlagen, lassen wir uns auf etwas Neues ein und betreten die Hallen einer Metzgerei.
Unshame
Wahnsinn, wie viel unsere Körper können. Wozu sie imstande sind. Was sie überstehen und überleben, wohin und wie weit sie uns tragen, was sie uns fühlen, sehen und erleben lassen. Wahnsinn, das wir all‘ das vergessen, wenn wir zu lange scrollen.
Porträt einer Ehe
Lange habe ich mich an keinen Roman von Maggie O’Farrell getraut, denn die Erwartungen waren unsagbar hoch. Genauso hoch wie die imaginäre Staubschicht, die sich auf dem Buch sammelte, während ich auf den perfekten Lesezeitpunkt gewartet habe. Vor gut zwei Wochen habe ich aber einmal tief Luft geholt, den Staub weggepustet und das Buch aufgeschlagen. Den perfekten Zeitpunkt gibt es nun mal nicht immer. Und was soll ich sagen? Vielleicht: Schade, dass ich so lange gezögert habe. Und: Ich möchte jetzt alles von Maggie O’Farrell lesen, denn ich habe eine neue Lieblingsautorin gefunden.
Angeklopft bei Anne Freytag
Anne Freytag zählt zu den vielseitigsten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem Debüt hat sie zahlreiche Romane veröffentlicht und schreibt erfolgreich über Genregrenzen hinweg – von Jugendbuch und Gegenwartsliteratur bis hin zu Spannung. Mit ihrem aktuellen Roman Laute Nächte, erschienen im Kampa Verlag, erzählt sie von Trauer, Verlust und von der Kraft menschlicher Verbundenheit. Ein Interview.
Yesteryear
Natalie Heller Mills ist schwanger mit dem sechsten Kind, Tradwife und erfolgreiche Momfluencerin. Dabei sehen ihr Millionen von Followern tagtäglich zu, wie sie ihr perfektes Leben auf der perfekten Farm lebt: Nichts scheint Natalie Heller Mills zu misslingen. Alles ist perfekt – solange die Kameras an sind.