Angeklopft bei Jarka Kubsova
Jarka Kubsova war zunächst als Journalistin tätig, unter anderem für die Financial Times, den Stern und DIE ZEIT, sowie als Ghostwriterin und Co-Autorin von Sachbüchern. 2021 erschien mit Bergland ihr erster Roman, 2023 folgte Marschlande, in dem sie sich mit dem Schicksal der Bäuerin Abelke Bleken und der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert beschäftigt. Kubsovas Romane verbinden historische Stoffe mit gegenwärtigen Fragen nach weiblicher Selbstbestimmung sowie gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ihr neuer Roman Im Licht des neuen Tages erscheint am 26. August 2026 im S. Fischer Verlag. Darin führt sie ihre Beschäftigung mit weiblicher Geschichtsschreibung fort. Ein Interview.
In einem Interview sagtest du mal, dass du schon immer schreiben wolltest. Zum literarischen Schreiben bist du dann aber doch erst über Umwege gekommen. Was waren die Gründe?
Tatsächlich wollte ich schon immer schreiben, auch wenn sich das klischeehaft anhört, aber so ist es gewesen. Ich habe viel gelesen, viele Märchen gehört und wollte schon als Kind Autorin werden. Das war ein sehr starker Wunsch.
Aber im Alter von zehn Jahren gab es einen gewichtigen biografischen Bruch in meinem Leben: Meine Familie ist aus der damaligen Tschechoslowakei nach Deutschland emigriert. Ich musste eine neue Sprache lernen, ich war jetzt jemand mit einem Migrationshintergrund, mein Wunsch zu schreiben wurde von meinen Lehrern und Lehrerinnen sehr belächelt, was mir in dieser Hinsicht viel Selbstvertrauen raubte. Ich ging also zunächst einen Weg, von dem ich das Gefühl hatte, dass er mehr goutiert wurde, und machte zunächst eine Ausbildung. Aber dieser Beruf fühlte sich schon bald ganz falsch für mich an, ich suchte Wege heraus, es zog mich weiterhin zum Schreiben. Ich machte Praktika in Redaktionen, begann ein Studium und bekam schließlich einen Volontariatsplatz bei einer überregionalen Tageszeitung. Der Journalismus war eine wichtige Schule für das Bücherschreiben, das dann noch sehr viel später folgte.
Hast du das Gefühl, dass du dich in deinen Figuren grundsätzlich stark wiederfindest, oder schaffst du beim Schreiben die nötige Distanz?
Sowohl als auch. In meinem zweiten Roman Marschlande ist Britta für mich eine eigenständige Figur. Das bin nicht ich, aber natürlich hat sie auch Dinge aus meinem Erleben mitbekommen. Diese Kränkung zum Beispiel oder diese Geringschätzung, als sie entlassen wird, nachdem sie das erste Kind bekommt. Ebenso ihre Fehleinschätzung darüber, wie ihr Leben als junge Mutter sein wird. Das sind Dinge, die aus meinem eigenen Erfahrungsschatz stammen. Ich hatte, genau wie Britta, einen befristeten Vertrag, als ich schwanger war. Ich war Reporterin, damals war das mein absoluter Traumjob, für den ich mich durchaus aufgerieben hatte. Ich hatte die naive Vorstellung, dass ich nach der Elternzeit einfach wieder einsteigen und genauso viel leisten könnte wie zuvor. Aber man ließ meinen Vertrag einfach auslaufen. Ich denke, man wusste genau, was ich selbst noch verdrängte: nämlich, dass ich mit Kind einfach nicht mehr so abliefern würde wie zuvor. Und weißt du was? Es stimmte! Da gab es jetzt Grenzen: Kitazeiten, Kinderkrankheiten, überhaupt die Bedürfnisse meines Kindes. Ich konnte mich beruflich einfach nicht mehr so sehr verausgaben wie in den Jahren zuvor.
Deine Ausbildung im Journalismus kommt dir bei der Recherche für deine Romane vermutlich zugute.
Ja, sehr. Ich halte mich einfach – selbst beim Schreiben eines Romans – gerne an Fakten. Bei Marschlande ist das alles ein bisschen eskaliert. Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich alles rund um die Hexenthematik von Grund auf neu lernen musste. Ich musste da tief eintauchen, damit ich das verstehe. Auch um Sicherheit bei den Zusammenhängen zu haben, die ich dann letztlich im Roman versuche herzustellen. Und ich liebe auch einfach die Aha-Momente, die ich dabei erlebe. Schreiben ist oft so schwer, aber Recherchieren ist cool.
Ehrlich, ist das Schreiben schwer für dich?
Ja, superschwer. Ich bin schon diszipliniert, aber ob mir auch etwas einfällt und ob es dann gut genug ist, ist eine andere Frage. Das Ausformulieren ist auch das, was mich am meisten Zeit kostet. Die Erkenntnisse aus der Recherche müssen im nächsten Schritt natürlich lebendig, anschaulich und erzählerisch dargestellt werden – und das kostet mich richtig viel Zeit, Energie und Aufwand. Keiner meiner Texte fällt einfach so aus mir heraus, das ist schon Arbeit. Beim neuen Buch habe ich mich ganz besonders gequält.
Du schreibst über echte Schicksale. Wie ist das für dich, wenn du so biografische Leerstellen hast?
Das ist oft schwierig für mich – besonders bei Marschlande war das ein Thema. Bei Bergland konnte ich auf eine Fülle von Material zurückgreifen und mir ein relativ greifbares Bild über frühere Zeiten machen, da es sich um die jüngere Vergangenheit handelt. Für Abelkes Leben in Marschlande im 16. Jahrhundert war die Lage einfach anders.
Da bleiben einfach historische Lücken und man muss sich irgendwann trauen, sie zu füllen. Meine Lektorin war mir dabei eine riesige Hilfe. Sie musste mich ein paar Mal daran erinnern, dass ich mir etwas ausdenken darf, da das im Roman nun mal erlaubt ist. Mittlerweile kann ich das aber immer besser, ich merke immer mehr, wie ich mich von der journalistischen Herangehensweise ablöse und meiner Vorstellung vertraue – und das macht ebenfalls riesig Spaß.
In Bergland hast du dich ja auch sehr an Fakten gehalten. War das für dich damals ein Balanceakt?
Bei Bergland habe ich sehr akribisch recherchiert, weil es mir super wichtig war, dass die Kulisse und die Fakten stimmig sind. Man muss sich vorstellen, dass ich als Hamburgerin von außerhalb an diesen Ort gekommen bin – jemand aus Norddeutschland maßt sich an, über das Leben von Menschen in den Alpen zu schreiben. Da trägt man Verantwortung, finde ich. Mir wurde irgendwann klar, dass das Ganze nur funktioniert, wenn ich gründlich und tief recherchiere, damit es authentisch ist. Ich habe also einige Monate bei einer Familie gelebt. Diese Familie ist sehr prototypisch für das Leben vieler anderer Bergbauernfamilien. Dennoch ist es nicht explizit deren Geschichte, die ich erzählt habe. Die Figuren stehen stellvertretend für viele andere Menschen aus der Region. Die Familien und die Strukturen, in denen sie leben, ähneln den realen.
Rosa, Franziska, Abelke und Britta. Du schreibst über selbstbestimmte und starke Frauen. Wieso kommen die Männer in deinen Büchern so schlecht weg?
Ich würde jetzt mal sagen, wir können das nicht mehr pauschal behaupten, weil es im kommenden Roman einen guten Mann gibt. (lacht) Es ist nun mal so, dass mich Frauen als Figuren einfach mehr interessieren. Ihre Probleme interessieren mich mehr und auch die Lösungsstrategien, die sie für diese Probleme finden. Vielleicht, weil ich in meinem Leben auch immer wieder Hindernisse und Probleme hatte und sehen möchte, wie andere Frauen damit umgehen.
Genauso wie in Marschlande. Du sagtest einmal, dass deine Figur Britta viele Frauen getriggert hat. Hat dich das überrascht?
Ja, das hat mich total überrascht. Viele Leserinnen und Leser empfanden Britta als unglaubwürdig, während Abelke die meisten abgeholt hatte. Ich finde Britta ehrlich gesagt sehr realistisch dargestellt. Ich weiß, dass es Frauen wie sie gibt, und davon lasse ich mich auch nicht abbringen. Aber weißt du, was interessant ist? In der Schweiz habe ich die gegenteilige Erfahrung mit den Figuren gemacht: Da kam sehr viel Zuspruch für Britta. Als ich das erste Mal in Zürich gelesen habe, kamen so viele Frauen auf mich zu und sagten, dass die Geschichte rund um Britta super realistisch sei und sie ihre Situation nachvollziehen könnten. Und ich dachte nur: Danke! (lacht)
Es muss doch aber viele Frauen geben, die ähnliche Situationen wie Britta durchlebt haben.
Ganz bestimmt. Ich möchte das auch überhaupt nicht runterspielen, wenn Menschen Kritik äußern. Manchmal habe ich aber schon das Gefühl, dass diese Art von Kritik eine Abwehrreaktion ist. In einigen Rezensionen stand zum Beispiel, Britta sei selbst schuld, sie habe sich ihren Mann schließlich ausgesucht. Als wäre Britta die erste Frau, deren Mann und Partnerschaft sich im Laufe der Jahre verändert hätten. Spannend ist auch, dass die Verantwortung dann der Frau zugeschoben wird. Und gleichzeitig schreiben mir auch viele Frauen in Direktnachrichten: „Ich habe so einen Mann, genau so ist meine Ehe.“ Also: Es gibt schon Frauen, die sich in Britta wiederfinden. Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr viele Frauen, die wirklich gar kein Verständnis für Brittas Lebensumstände haben.
Ich finde das wirklich spannend, denn ich glaube, dass unsere Wahrnehmung von den Realitäten abweicht. Die wenigsten Frauen – auch in meinem Umfeld – arbeiten nach der Geburt wieder in Vollzeit. In den meisten Haushalten ist der Mann immer noch derjenige, der die Vollzeitstelle behält, da er derjenige ist, der mehr verdient. Damit fängt das Dilemma ja schon an. In Deutschland arbeiten etwa neun Prozent der erwerbstätigen Väter in Teilzeit, während es bei den Müttern um die siebzig Prozent sind. Dennoch sagen viele Frauen, wir wären schon viel weiter. Aber statistisch gesehen stimmt es einfach nicht.
Abelke wurde in dem Fall oft besser verstanden.
Ja, es gibt ja auch diesen harten Kontrast zwischen Abelke und Britta. Ich glaube, dass das Buch vielleicht auch manchmal falsch verstanden wurde: Die Schicksale von Abelke und Britta sind natürlich nicht als gleichwertig zu betrachten. Vielmehr sollte man bei Britta spüren, wie sich das, was in Abelkes Zeit etabliert wurde, heute noch immer im Leben der Frauen bemerkbar macht. Es war nie so gemeint, dass Britta es genauso schwer hat wie Abelke.
Abelkes Anklage als Hexe ging eine Enteignung ihres Hofes voraus.
Genau. Häufig ging es bei den Hexenverfolgungen auch um territoriale und politische Macht – wie bei Abelke. Gerade in der Frühen Neuzeit versuchten die Landesherren, ihre Herrschaft über ihre Gebiete immer stärker zu festigen und einheitliche Rechts- und Herrschaftsstrukturen durchzusetzen. Hexenverfolgungen konnten deshalb auch eine Möglichkeit sein, zu zeigen: Hier gilt meine Ordnung, hier setze ich Recht durch, hier entscheide ich, was als Verbrechen gilt und wie damit umgegangen wird. Darin zeigt sich auch die Willkür: wie stark die Verfolgungen von den jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen abhingen. Es kam eben nicht überall zu Hexenverfolgungen. Es gab Landesherren und Territorien, die Verfolgungen förderten; andere standen ihnen skeptisch gegenüber oder versuchten sogar, sie zu begrenzen. Manche Herrscher waren der Meinung, dass Verfahren gegen vermeintliche Hexen nicht ausreichend begründet seien oder Gerichte zu leichtfertig vorgingen. In diesem Sinne hing die Hexenverfolgung stark von Machtverhältnissen und politischen Entscheidungen ab.
Warum, glaubst du, brauchen wir oft ein Feindbild in der Gesellschaft? Das zieht sich augenscheinlich durch die Generationen.
Es hat mit Selbstvergewisserung zu tun. Man zählt sich selbst zu den Guten und wertet andere ab, um sich besser zu fühlen. Stell dir eine Waage vor: Man erhöht sich selbst, indem man andere abwertet. Und natürlich ist es auch ein Katalysator für reale Probleme, dass man sich nicht mit bestimmten Dingen auseinandersetzen muss, die tatsächlich passieren, sondern sagen kann: „Der oder diejenige ist schuld.“ Zudem waren die Beschuldigungen durchaus ein probates Mittel, unliebsame, verhasste Personen loszuwerden. Wenn der Partner sich etwa in eine andere Frau verliebt hat, war es damals total easy, aus der Wut und der Verletztheit heraus einfach einen anonymen Brief zu schreiben und zu behaupten: „XY hat meinen Mann mit einem Zauber belegt.“ Zehn Tage später war sie vielleicht schon verhaftet und angeklagt.
Mich interessiert, wie du mit dem Begriff der Hexe umgehst. Heute wird der Begriff der Hexe stark romantisiert.
Ich kann nach alledem, was ich über die Hexenverfolgungen während meiner Recherchen herausgefunden habe, kein positives oder neutrales Verhältnis dazu haben. Es gibt Frauen, die sagen: Wir müssen uns das zurückholen. Wir müssen uns diesen Begriff wieder aneignen; er muss wieder positiv besetzt sein. Aber damals wollten die Frauen nicht als Hexe bezeichnet werden. Das war schlicht keine selbstgewählte Identität der Opfer. Es war eine Beschuldigung, eine Zuschreibung, ein Täterbegriff. Und ich persönlich weiß nicht, ob es so passend ist, sich die Zuschreibung der Verfolger anzueignen und positiv zu besetzen.
Außerdem finde ich es manchmal problematisch, in welchem Zusammenhang der Hexenbegriff verwendet wird. Gerade wenn es um Esoterik geht, werden die Verfolgten in einen Kontext gerückt, für den es keine historischen Belege gibt. Im Gegenteil: Die wenigsten gehörten einer spirituellen oder esoterischen Praxis an. Ich verstehe, dass die Hexe für manche außerdem eine Figur der Selbstermächtigung ist. Für mich funktioniert das aber nicht, und ich finde, man braucht den Begriff der Hexe nicht, um feministisch zu sein. Dafür habe ich zu viel über das Leid gelesen, das Menschen erfahren haben, weil sie gegen ihren Willen zur Hexe gemacht wurden. Es fällt mir schwer, diesen Begriff für mich heute positiv zu besetzen.
Dein neuer Roman Im Licht des neuen Tages erscheint am 26. August 2026. Was dürfen wir erwarten?
Einen Roman, der von zwei unterschiedlichen Frauen erzählt und auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt. Aber anders als in Marschlande spielt die Geschichte stärker im Heute. Und es gibt eine Hauptfigur, die, wie man schnell erkennen wird, einiges mit mir zu tun hat. Vielleicht so viel zu ihr: Elli ist, wie ich, Schriftstellerin, und sie steckt in einer Art Lebenskrise, denn ihre erwachsene Tochter zieht aus. Das verkraftet sie erstens nicht so gut, und zweitens kommt hinzu, dass sie in einer kriselnden Beziehung steckt. Um Abstand zu bekommen, zieht sie sich in eine Waldhütte zurück. Dort muss sie dann immer wieder an eine Figur denken, von der ihr früher ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, eine junge Frau, die nach einem Vorfall für verrückt erklärt wurde und dann ganz allein im Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte und keine reine Erfindung der Märchenschreiberin Božena Němcová ist, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist: nach Tschechien.
Man kann auf jeden Fall sagen, dass es ein wenig magisch wird. Es wird ein wenig realitätsferner, ein bisschen märchenhafter als in den vorherigen Romanen. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie das ankommt. Ich hoffe natürlich, dass die Leute es mögen werden – auch was ich über Viktorka erzähle. Die hat ja wirklich mehr als fünfzig Jahre im Wald gelebt, fünfzig Jahre unter freiem Himmel, ganz allein in diesem Wald. Also eine wahre Geschichte, aus der die Schriftstellerin Božena Němcová allerdings eine ganz andere Geschichte gemacht hat. Warum sie das getan hat, ist ebenfalls Teil des Romans.
Warum hast du dich diesmal für märchenhafte und magische Elemente entschieden?
Božena Němcová ist in Tschechien eine sehr bekannte Märchenerzählerin. Nach ihrer Vorlage wurde Drei Haselnüsse für Aschenbrödel verfasst. Da es auch um ihre Erzählungen geht, war für mich klar, dass etwas Märchenhaftes passieren muss. Die Geschichte hält sich nicht immer an die Gesetze der Realität. Und überhaupt ist ein wichtiges Thema im Buch, ob man lieber eine schöne Geschichte erzählt oder eine, die wahr ist. Und darin liegt die eigentliche Aufgabe für Elli: mit Ablehnung umzugehen und ihre eigene Geschichte unverstellt zu betrachten und zu erzählen. Denn sie erzählt ansonsten gerne Geschichten, die gefiltert und gefärbt sind – vor allem über sich selbst. Das kennen viele eventuell – man lässt Details weg oder beschönigt Dinge, weil man gemocht werden möchte.
Hast du mit Elli viel von dir verarbeitet?
Ja, mit Sicherheit. Bei diesem Roman werden sich vermutlich einige Leser und Leserinnen fragen, was das mit der Autorin zu tun hat. Wie viel von Elli ist Jarka? Und es ist schon einiges. Dennoch ist es keine Autobiografie. Fakten und Fiktion sind eng verflochten. Ich kann nicht sagen: Das bin ich und das ist Elli. Sie ist zwar eine eigenständige literarische Figur, aber ich habe ihr sehr viel von mir mitgegeben, da ich nun mal über einen Erfahrungsschatz verfüge, der für sie gut passt. Dennoch ist es nicht so, dass man mich kennt, sobald man das Buch gelesen hat. Ich habe mir vorher gut überlegt, was ich zur Spekulation über mich preisgeben möchte und was nicht.
Wann hast du dich Elli am nächsten gefühlt?
Im Wald. Ich war einige Male in genau dem Wald unterwegs, in dem Viktorka gelebt hatte. Und auch viel in anderen Wäldern. Im Buch habe ich daraus einen Wald entworfen, der ganz eigenwillig ist. Er verändert sich die ganze Zeit. Es ist ein Märchenwald – und es passiert auch etwas durchaus Gruseliges darin. Eine wichtige Wendung für Elli und für die Geschichte. Aber mehr verrate ich noch nicht.
Vielen Dank für das Gespräch!